Unter dem Motto ‚Mensch bleiben‘.
Darum ging’s beim respekt*-Wochenende 2025 – einem Wochenende zwischen Reflexion und Zuversicht, zwischen Dystopie und Utopie.
Vom 7. bis 9. November haben wir Räume für Begegnung, Gespräch, Kunst, Haltung und Zukunftsfragen organisiert.
Gemeinsam mit jungen Menschen aus Hamburger Jugendverbänden, Initiativen und Projekten haben wir über die folgende Fragen diskutiert:
Wie geht das – Mensch bleiben in Zeiten von KI, Filterblasen und Dauerkrisenmodus?
Und in welcher Gesellschaft wollen wir eigentlich leben?
Freitag
Am Freitag , dem ersten Tag des respekt*-Wochenendes, haben wir uns kennengelernt. Waffeln und Getränke sorgten für eine lockere Atmosphäre, und bald entwickelten sich erste Gesprächsrunden zu Themen, die bewegen und inspirieren. Der Abend endete warm und entspannt – mit Chili sin Carne und einem Wohnzimmerkonzert der Musiker ohne Grenzen; Henry Blank (Saxophon), Anselm Gulde (Klavier) und Victor Abdul-Salam (Bass).
Samstag
Der Samstag begann genussvoll mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor vielfältige Workshops am Vormittag den Tag in Schwung brachten. Ob Diskussionen über Feminismus und Wehrpflicht (von Jugend Organisiert), freies Malen zum Thema Respekt (mit Julian Grund), der Bau einer Graffiti-Wand oder der Blick auf digitale Filterblasen – überall wurde lebhaft ausprobiert, reflektiert und miteinander gelacht.
Am Nachmittag öffneten sich neue Perspektiven: Eine Gruppe besuchte die Ausstellung Blutiger Boden. Tatorte des NSU, andere setzten ihre Arbeiten im Malatelier fort oder entwarfen in der Schreibwerkstatt eigene Zukunftsideen mit jugendpresse nord. Gespräche über Träume und die Frage, wie sich Visionen verwirklichen lassen, rundeten den Austausch ab. Anschließend ging es gemeinsam ins Thalia-Theater zu „Arendt – Denken in finsteren Zeiten“, eingeleitet durch eine kurze Einführung, die zentrale Gedanken des Stücks vertiefte.
Sonntag
Der Sonntag startete mit einem späten gemeinsamen Frühstück. Danach folgte ein bewegender Abschluss unter dem Titel „Von Mensch zu Mensch“ berichtete Zeitzeugin Antje Kosemund im Gespräch mit Jugend Organisiert aus ihrem Leben – ein Moment, der persönliche Erfahrungen und historische Verantwortung eindrucksvoll miteinander verband.
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Das respekt*-Programmplakat 2025 zum Download
Ein kleiner Rückblick auf die letzten Jahre
Respekt Programm 2022
Respekt Programm 2021
Respekt Programm 2020
Respekt Programm 2019
Respekt Programm 2018
Respekt Programm 2017 / NSU Monologe 2017
Respekt Programm 2016