respekt*

Änderungen bitte aktuelle Informationen beachten.

Auch 2020 gibt es ein Wochenende voller respekt* gegen alltägliche gleichgültigkeit. Dieses Jahr freuen wir uns auf zwei spannende Workshops mit Ibrahim Arslan und dem Netzwerk für Demokratie und Courage. Im fux eG, Internationales Bildungszentrum dock europe. Wir achten auf Abstand- und Hygienemaßnahmen. Die Teilnahme ist kostenlos.  Wir freuen uns auf Euch!

Verschwörungsideologien widersprechen!
Ein Argumentationstraining gegen Rechts
Samstag 14.11.2020, 10-18 Uhr
Mit dem Netzwerk für Demokratie und Courage

Coronaleugner*innen und überzeugte Nazis demonstrieren, und deine Tante sieht darin kein Problem? Der Typ, der sich ohne Maske in die S-Bahn setzt und behauptet, Covid-19 sei nichts als eine harmlose Erkältung? Eine rassistische Bemerkung, ein Plakat, das eine halbnackte Frau zeigt, ein Witz über Schwule..
Du willst diese Situationen nicht sprachlos hinnehmen? Und fragst dich, wie du aktiv werden kannst? Ziel dieses Trainings ist es, rechte und verschwörungsideologische Einstellungen erkennen, argumentativ widerlegen und menschenverachtenden Aktivitäten wirksam entgegentreten zu können.
Denn Menschenverachtende Einstellungen begegnen uns in Ehrenamt, Politik, Arbeitswelt und privatem Umfeld. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist kein Randphänomen, sondern weit verbreitet in unserer Gesellschaft. Es gilt, zu widersprechen und mutig für Menschenrechte einzutreten.

Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldung unter mail@agfj.de

Kontinuitäten rassistischer Gewalt seit den 1980ern. Die Perspektive der Betroffenen.
Sonntag 15.11.2020, 15-18 Uhr
Mit Ibrahim Arslan

Ibrahim Arslan ist Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992. Er versucht seit 2007 bei jeder Gelegenheit, die Perspektive der Betroffenen sichtbar zu machen. Sein Ziel ist es, die Gesellschaft zum Umdenken zu bringen, indem er uns viel mehr mit den Opfern und Überlebenden beschäftigen lässt, statt mit den Täter*innen. Wir interessieren uns immer für die Täter*innen, doch was ist mit den Opfern und Überlebenden? Dass dies so ist, ist ein kollektives Fehlverhalten dieser Gesellschaft, Medien und der Politik. Dies ist zu ändern. Genau diese Lücke in der Gesellschaft versucht Ibrahim Arslan mit seinen Vorträgen und seinem Widerstand zu füllen.

Wir sehen uns den Film Der zweite Anschlag. Rassistische Gewalt in Deutschland. Eine Anklage der Betroffenen an, nehmen das Fortbestehen rassistischen Terrors in den Blick und beschäftigen uns mit der Frage wie Widerstand im Alltag aussehen kann.

Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldung unter mail@agfj.de

Die Veranstalter*innen behalten sich gem. § 6 VersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der extremen rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

 

 


Ein kleiner Rückblick auf die letzten Jahre:

Respekt Programm 2019
Respekt Programm 2018
Respekt Programm 2017
NSU Monologe 2017
Respekt Programm 2016

Die  respekt*– Vorbereitungsgruppe der Arbeitsgemeinschaft freier Jugendverbände in Hamburg (AGfJ) und Pfadfinderinnen- und Pfadfinderbundes Nord (PBN) will in einem offenen Rahmen Denkanstöße zu Themen wie  Diskriminierung und Privilegien sowie Respekt im Alltag geben und Raum für Kommunikation und Diskussion schaffen.
Nach „Beats gegen Rechts“ (2001), „Rassismus und seine Freunde stoppen“ (2002) haben wir mit „respekt* – gegen alltägliche gleichgültigkeit“ eine Veranstaltungsreihe konzipiert, die seit 2003 jährlich einen Rahmen für politisch Interessierte schafft.

 

 

Arbeitsgemeinschaft freier Jugendverbände in Hamburg