… in Zeiten von respekt*

Aktuelle Änderungen. Bitte Informationen unten beachten.

Auch 2020 gibt es ein Wochenende mit respekt* gegen alltägliche gleichgültigkeit.  Wir freuen uns auf Euch!

Verschwörungsideologien widersprechen!
Ein Argumentationstraining gegen Rechts
Samstag 14.11.2020, 10-18 Uhr
Mit dem Netzwerk für Demokratie und Courage

Das geplante 8-stündige Argumentationstraining mit den Referent*innen des Netzwerks für Demokratie und Courage fällt aus.
Glücklicherweise findet am selben Tag ein Online-Workshop mit dem Thema „Verschwörungsideologien entgegentreten“ mit zwei Referent*innen von Arbeit und Leben Schleswig-Holstein statt. Wir freuen uns sehr, dass darüber nun weiterhin die Möglichkeit besteht, euch an diesem Tag mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen!
Der Online-Workshop findet am 14.11. von 10-14 Uhr statt. Wenn ihr teilnehmen möchtet, meldet euch bitte so bald wie möglich, spätestens aber bis übermorgen, Donnerstag den 10.11. an!

Die Anmeldung erfolgt über diesen Link: https://www.kjr-dithmarschen.de/kurse-und-juleica/fortbildungen/

Die Fortbildung kann mit 5 Zeiteinheiten zur Verlängerung der JuLeica angerechnet werden. Bei weiteren Fragen meldet euch gerne noch einmal bei uns.

Coronaleugner*innen und überzeugte Nazis demonstrieren, und deine Tante sieht darin kein Problem? Der Typ, der sich ohne Maske in die S-Bahn setzt und behauptet, Covid-19 sei nichts als eine harmlose Erkältung? Eine rassistische Bemerkung, ein Plakat, das eine halbnackte Frau zeigt, ein Witz über Schwule..
Du willst diese Situationen nicht sprachlos hinnehmen? Und fragst dich, wie du aktiv werden kannst? Ziel dieses Trainings ist es, rechte und verschwörungsideologische Einstellungen erkennen, argumentativ widerlegen und menschenverachtenden Aktivitäten wirksam entgegentreten zu können.
Denn Menschenverachtende Einstellungen begegnen uns in Ehrenamt, Politik, Arbeitswelt und privatem Umfeld. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist kein Randphänomen, sondern weit verbreitet in unserer Gesellschaft. Es gilt, zu widersprechen und mutig für Menschenrechte einzutreten.

Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldung unter mail@agfj.de

 

Kontinuitäten rassistischer Gewalt seit den 1980ern. Die Perspektive der Betroffenen.
Sonntag 15.11.2020, 15-18 Uhr
Mit Ibrahim Arslan

Die Veranstaltung findet online statt. Nähere Infos folgen. Es gibt noch freue Plätze.

Ibrahim Arslan ist Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992. Er versucht seit 2007 bei jeder Gelegenheit, die Perspektive der Betroffenen sichtbar zu machen. Sein Ziel ist es, die Gesellschaft zum Umdenken zu bringen, indem er uns viel mehr mit den Opfern und Überlebenden beschäftigen lässt, statt mit den Täter*innen. Wir interessieren uns immer für die Täter*innen, doch was ist mit den Opfern und Überlebenden? Dass dies so ist, ist ein kollektives Fehlverhalten dieser Gesellschaft, Medien und der Politik. Dies ist zu ändern. Genau diese Lücke in der Gesellschaft versucht Ibrahim Arslan mit seinen Vorträgen und seinem Widerstand zu füllen.

Wir sehen uns den Film Der zweite Anschlag. Rassistische Gewalt in Deutschland. Eine Anklage der Betroffenen an, nehmen das Fortbestehen rassistischen Terrors in den Blick und beschäftigen uns mit der Frage wie Widerstand im Alltag aussehen kann.

Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldung unter mail@agfj.de

Die Veranstalter*innen behalten sich gem. § 6 VersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der extremen rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

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